Euer Lieblingshund bleibt immer ein Tier!

Bei uns wurde ein Hund in der Hundepension abgegeben

Die Familie bekam Nachwuchs und die Hündin sollte bei uns ein paar Tage ausspannen bevor es zu Hause stressiger wird. Die Hündin verhielt sich bei uns immer etwas auffällig in Sachen Revier-und Resourcenverteidigung. Die Besitzer hatten versucht die Hündin und sich auf die neuen Bedingungen. vorzubereiten. U.a. wurde die Hündin extern (und für viel Geld) zu einem Familienhund ausgebildet. Bei der Abholung haben wir den Besitzern unsere Bedenken mitgeteilt. Mit dem Baby auf dem Rücksitz und dem Hund im Heckbereich verließ die kleine Familie uns, um ein paar Minuten später wieder vor der Tür zu stehen.

Was war passiert?

Der Säugling hatte etwas zu essen eingefordert und als die Flasche heraus geholt wurde, versuchte die Hündin mit Gewalt von hinten nach vorn zu gelangen. Zum Glück waren  unsere Worte nicht ungehört geblieben und alle waren irgendwie vorbereitet. Der Hund konnte nie wieder mit nach Hause.

Der Hund auf dem Bild ist nicht der Täter aber auch sie hätte es sein können.  Auch sie war Lieblingshund und Bösewicht in einem Körper.

Zeckenschutz zu jeder Zeit!

Mit den ersten warmen Tagen beginnt jedes Jahr auch wieder die Zeit der Zecken und Parasiten – und damit leider auch die Gefahr schwerer Erkrankungen bei Hunden. Viele Tierhalter unterschätzen noch immer, wie ernst die Folgen eines einzigen Zeckenbisses sein können.

Besonders gefährlich sind Krankheiten wie Babesiose und Borreliose. Während Borreliose vielen bekannt ist, wird die sogenannte „Hundemalaria“ Babesiose oft unterschätzt. Dabei handelt es sich um eine ernsthafte Erkrankung, bei der die roten Blutkörperchen angegriffen werden. Unbehandelt kann dies innerhalb kurzer Zeit lebensgefährlich werden. Symptome wie Fieber, Schwäche, Appetitlosigkeit oder dunkler Urin sollten deshalb immer ernst genommen werden.

Auch Würmer bleiben ein wichtiges Thema. Gerade Hunde, die Kontakt zu anderen Tieren haben, viel draußen sind oder zeitweise in einer Pension betreut werden, haben ein erhöhtes Risiko für Parasitenbefall. Viele Würmer bleiben zunächst unbemerkt und schwächen den Organismus oft schleichend über längere Zeit.

Deshalb sind regelmäßige Vorsorge, Zeckenschutz und angepasste Wurmkuren kein „Luxus“, sondern wichtiger Gesundheitsschutz. Besonders in Gemeinschaftshaltungen oder Hundepensionen tragen Vorsorgemaßnahmen dazu bei, Tiere besser zu schützen und die Ausbreitung von Krankheiten einzudämmen.

Niemand kann jede Erkrankung verhindern – aber verantwortungsvolle Vorsorge kann Leid vermeiden und im Ernstfall Leben retten.

Zahnsanierung kann andere Krankheiten verhindern

Viele Menschen unterschätzen, welchen Einfluss die Zahngesundheit auf den gesamten Körper haben kann. Dabei stehen Entzündungen im Mundraum schon lange im Verdacht, zahlreiche gesundheitliche Probleme zu beeinflussen oder sogar zu verstärken.

Kranke Zähne, entzündetes Zahnfleisch oder unerkannte Entzündungsherde belasten den Körper oft dauerhaft. Bakterien und Entzündungsstoffe können über die Blutbahn in den gesamten Organismus gelangen. Besonders Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gelenkprobleme oder chronische Erschöpfung werden immer wieder mit schlechter Mundgesundheit in Verbindung gebracht.

Viele Betroffene berichten nach einer umfassenden Zahnsanierung über mehr Energie, besseren Schlaf oder ein allgemein verbessertes Wohlbefinden. Natürlich ist eine Zahnsanierung kein „Wundermittel“, doch der Körper muss deutlich weniger gegen versteckte Entzündungen ankämpfen.

Gerade ältere Menschen oder Personen mit chronischen Beschwerden schieben notwendige Zahnbehandlungen oft aus Angst, Scham oder finanziellen Gründen vor sich her. Dabei bedeutet eine gute Zahngesundheit nicht nur Lebensqualität, sondern oft auch ein Stück neue Kraft im Alltag.

Gesundheit beginnt eben nicht erst im Krankenhaus oder bei Medikamenten – sondern oft schon im Mund.

(Bild: Unsere Tequila einmal vor der Zahnsanierung beim TA und anschließend bei uns auf dem Hof.)